Tipp zur Ferienzeit: Bei Flugreisen kann der Druckausgleich für Kleinkinder problematisch sein.

19. Juni 2009


Ab einem Alter von fünf Monaten können Kleinkinder grundsätzlich mit ihren Eltern Flugreisen unternehmen. Maximale Dauer: drei Stunden. Allerdings müsse dabei einiges beachten werden, so der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

 

Kinder sollten beim Start und bei der Landung allerdings wach sein. So gelänge ihnen der Druckausgleich in den Gehörgängen besser, denn beim Starten würde das Trommelfell durch den äußeren Luftdruckabfall nach außen gedrückt. Bei der Landung stiege der äußere Druck wieder an, während im Mittelohr noch ein geringerer Druck herrschte.

 

Das Trommelfell wölbe sich deshalb nach innen. Dadurch entstehe ein Druckgefühl, das schlimmstenfalls zu kräftigen Ohrenschmerzen mit Hörproblemen führen könne. Dagegen helfe Schlucken: Die Ohrtrompete, die das Mittelohr mit dem oberen Schlundbereich verbindet, öffne sich. Die äußeren Luftdruckbedingungen würden so an das Mittelohr vermittelt.

 

Sehr kleine Kinder sollten daher bei Start und Landung am Schnuller saugen oder gestillt werden. Bei größeren Kindern helfe Trinken oder das Kauen eines Kaugummis.

 

Während des Fluges sollten kleine Kinder, so „personaltraining Schaupp“, auch zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes in der trockenen Kabinenluft viel trinken. Damit die Nasenschleimhäute nicht so schnell austrocknen, könnten Nasentropfen  mit beispielsweise einer 0,9-prozentige Kochsalzlösung hilfreich sein.

 

Allerdings, so „personaltraining Schaupp“, sollten Eltern mit kleinen Kindern, die an einer Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung leiden, auf Flugreisen am besten verzichten. Unter Umständen könne es zu bleibenden Gehörschäden oder einem sogenannten Barotrauma (hier: Druckverletzung zumeist des Ohres durch das Fliegen) kommen.

Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter ist Chefsache

19. März 2009


Wie die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA) berichtet, gehen der deutschen Wirtschaft bislang jährlich mehr als fünf Milliarden Euro durch Fehlzeiten und Folgekosten verloren, weil Führungskräfte und Mitarbeiter an gesundheitlichen Problemen leiden. Häufigste Ursache: falsche Ernährung und zu wenig körperliche Bewegung. Selbst wenn die derzeitige Fehlzeitenquote in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit 1970 liegt, besteht kein Grund zur Entwarnung.

 

Diese Entwicklung, so Personal Training Schaupp, ließe sich keineswegs darauf zurückführen, dass die Mitarbeiter auf einmal gesünder geworden wären. Vielmehr dürfte die Sorge vor dem Verlust des Arbeitplatzes viele dazu veranlassen, auch bei schlechtem gesundheitlichem Befinden trotzdem in der Firma anwesend zu sein, um nicht durch Krankmeldungen negativ aufzufallen. Nach Aussage von Personal Training Schaupp erhöhe sich das Leistungspotenzial dadurch keineswegs. Im Gegenteil, es drohten bei gesundheitlicher Ignoranz das Risiko chronischer Erkrankungen. und habe mittelfristig fatale Folgen für ein Unternehmen: leistungsfähige und belastbare Mitarbeiter sind eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

 

Das Problem sei, in der angespannten Wirtschaftslage müssten Führungskräfte heute mit reduzierter Personalsstärke auskommen und gleichzeitig aber bei den verbleibenden Mitarbeitern positives Gesundheitsverhalten zu fördern, dass Stress entgegenwirkt. Auch deshalb sei das betriebliche Gesundheitswesen ein zentrales Zukunftsthema.

 

Dazu gehöre, das individuelle Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter ausreichend zu verbessern. Wichtig dabei sei, dass diese Angebote auch konsequent und dauerhaft genutzt werden. Hier seien insbesondere Führungskräfte gefordert. Sie sollten den Mitarbeitern vorleben, wie sie aktiv ihre Fitness im Arbeitsalltag und in der Freizeit fördern können. Führungskräfte sollten Gesundheit zum Thema in persönlichen Gesprächen mit ihren Mitarbeitern machen, so Personal Training Schaupp. „Dabei ist es durchaus überlegenswert, dies in den täglichen Arbeitsalltag fest zu integrieren und als Arbeitszeit zu bewerten. Dies kann in Kombination mit Boni-Systemen zu einem geldwerten Vorteil für das Unternehmen führen, weil Fehlzeiten drastisch zurückgehen“ kommentiert Hans Dieter Schaupp von  Personal Training Schaupp.

 

Dass das so sei, bewiesen eindruckvoll Untersuchungen aus den USA. So hätte jüngst eine Studie der Universität Michigan ergeben, dass Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu 20 Minuten Sport an mindestens zwei tagen pro Woche ermutigten, durchschnittlich 500 Dollar Gesundheitskosten pro Beschäftigtem im Jahr einsparen können. Bei größeren Unternehmen könne sich der Gesamtbetrag durchaus im Millionenbereich bewegen.

(Quelle: D. Lümkemann, Gesundheitsmanagement in Unternehmen. Kienbaum,Springer Verlag 2003)

Die neue Herzfrequenzformel nach Hottenrott

17. Januar 2009

Frauen und Männer benötigen unterschiedliche Vorgaben bei der Pulsfrequenz

Herzfrequenzformeln können Frauen ganz schön frustrieren. Trotz Wohlfühltempo klettert der Puls beim Laufen schnell über das vorgegebene Maximum. Der Grund: Die Berechnung orientierte sich bislang am männlichen Geschlecht. Frauenherzen sind aber kleiner und schlagen schneller vor allem bei leichter körperlicher Aktivität. Die Unterschiede betragen 10 bis 15 Schläge beim Grundlagenausdauertraining. Das stellte Prof. Hottenrott in einer Untersuchung mit Marathonläuferinnen und –läufern fest. Aus seinen Untersuchungsergebnissen entwickelte er eine neue Pulsformel für Frauen und Männer.

Zwischen Männern und Frauen bestehen eine Vielzahl Unterschiede, sowohl was die Körperstruktur angeht als auch die biochemischen Vorgänge innerhalb des Stoffwechsels. Diese Unterschiede beeinflussen auch die Leistungsfähigkeit. So haben Frauen beispielsweise eine kleinere Muskelmasse, geringere Körpermaße, ein geringeres Blutvolumen und damit auch eine verminderte Fähigkeit, den so wichtigen Sauerstoff im Blut zu transportieren, sowie eine geringere Testosteronproduktion als der Mann.

Unterschiede zwischen Frauen und Männer zeigen sich auch bei der Herzfrequenz. Frauen haben meist eine höhere Ruhe-Herzfrequenz als Männer. Dies erklärt sich durch das von vorneherein kleinere Herz der Frau. Das bedingt nämlich auch ein geringeres Schlagvolumen des Herzmuskels als beim Mann. Um das gleiche Herzminutenvolumen zu erreichen muss folglich das Herz der Frau schneller schlagen, ähnlich wie das kleinere Kinderherz im Vergleich zum größeren Herz des Erwachsenen. Nimmt das Herz durch Ausdauertraining an Volumen zu und es bildet sich ein Sportherz heraus, sinkt in der Folge die Herzfrequenz in Ruhe. Israel (1979) konnte zeigen, dass es bei Frauen bei einer Herzvergrößerung um 100 ml zu einer Abnahme der Ruheherzfrequenz um 4,4 Schläge/min kommt, bei Männern sind es hingegen nur 3,2 Schläge/min weniger. Aber nicht nur die Herzgröße bestimmt die Höhe der Herzfrequenz, sondern auch genetische Anlagen, Einflüsse des Stoffwechsels, die Zähflüssigkeit des Blutes, das Gesamtblutvolumen, die Blutzusammensetzung und viele weitere Faktoren machen sich bemerkbar. Sportler, die regelmäßig ihre Ausdauer trainieren, haben so ein größeres Blutvolumen als Untrainierte.

Quelle: http://www.loges.de/sport/trainingswissenschaften/die-neue-hottenrottformel

 

Fitness-Wahn an der Konsole

12. Januar 2009

Fitness-Training und Konsolenspiel bleiben oft nicht ohne Nebenwirkungen. Ein Großteil der Nutzer glaubt zwar daran , die eigene Fitness zu fördern, führende Experten  sind aber äußerst skeptisch.

Da steht es nun, das weiße Brett mit den Gummifüßen, das die körperliche Fitness auf Vordermann bringen soll. Winzige Senoren in besagten Gummifüßen übermitteln Gewicht und den Body-Maß-Index an angeblich die aktive Spielekonsole „Wii” von Nintendo. Fit am Fernseher. Ob das wirklich funktioniert, darüber scheiden sich die Geister. „Bringt nicht den gewünschten Erfolg”, sagen unter anderem englische Forscher. Mit Kindern haben sie getestet, wieviel Energie die Mädchen und Jungen gegenüber Nutzern klassischer Spielekonsolen mit Knöpfchendrücken verbrennen. Das ernüchternde Ergebnis: zwei Prozent mehr. Das entspricht einem Stück Schokolade. Außerdem, so viele Kritiker, gingen durch diese Art des Sporttreibens die tatsächlichen gemeinsamen sportlichen Aktivitäten immer weiter zurück.

Ein Großteil der Nutzer hingegen ist begeistert. Nach Begutachtung und Speicherung des Gewichts des Probanten wird sein virtuelles Alter bestimmt. Dieses fällt zu Beginn der sportlichen Betägigungen zwar zumeist 30 Jahre höher aus, als es im Personalausweis steht. Aber keine Angst: Mit genügend Training sollen die Jahre purzeln. Mit Aerobic-Kursen, digitalen Yoga-Stunden und virtuellem Skispringen sollen künftig Kilos ab- und Muskeln aufgebaut werden. Knöpfchen drücken reicht hier nicht. Um die Figur auf der Mattscheibe in Bewegung zu setzen, ist körperliche Anstrengung, zumindest Bewegung gefragt. Arme, Beine, Kopf, Rumpf - alles macht mit.

Fitness im Wohnzimmer, die Skipiste auf dem Fernseher, Fußball auf dem heimischen Parkett. Punkte sammeln, verbessern, mehr Punkte sammeln und seine Ziele erreichen. Diese dürfen übrigens nicht unrealistisch gesteckt sein. Denn das macht der virtuelle Trainer (nicht vergessen: er kennt unser Gewicht und meint auch unser Alter zu kennen) nicht mit. „Natürlich kann man dadurch Reize auf den Körper setzen, die auch postive Anpassungen auslösen”, sagt Prof. Ingo Froboese von der Deutschen Sporthochschule Köln gegenüber unserer Zeitung. „Aber vergleichbar mit dem ‘echten’ Sport ist das nicht.” Auch nicht mit einem Fitness-Studio. „Insbesondere weil man im Studio eine Eingangs-Testung erfährt, einen Trainingsplan bekommt, korrigiert und angeleitet wird und auch sicher vielfältiger trainieren kann.”

Viele Ärzte warnen sogar vor unerwünschten Nebenwirkungen der aktiven Spielekonsole. An die zehn Patienten werden in Großbritannien wöchentlich ins Krankenhaus eingeliefert, weil sie sich beim Boxen mit dem Partner, beim Tennis vor dem Sofa oder beim Baseball neben dem Wohnzimmerschrank verletzt haben. Armbruch, Beinbruch, kaputte Nase - alles ist dabei. Ob sich das „Wii-Knie” aber in medizinischer Fachliteratur niederlassen wird, ist bislang fraglich. Trotzdem, so englische Ärzte, besteht hier Verletzungsgefahr, besonders bei untrainierten Spielern. Bestes Beispiel: Papa macht jahrelang kein Sport und möchte sich nun mit Sohnemann an der Spielekonsole messen. „Aufwärmen muss man sich auf jeden Fall. Verletzungsgefahr besteht auch deswegen, weil viele Bewegungen (z.B. Tennis) völlig atypisch sind und leicht zu Überlastungsreaktionen führen können”, betont Professor Froboese.

WP, 12.01.2009, Desirée Jakobihttp://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2009/1/12/news-104223377/detail.html

Jeder 10. Fitness-Sportler dopt

9. Januar 2009

Jeder Zehnte der rund fünf Millionen Freizeitsportler in deutschen Fitnessstudios hat schon einmal gedopt. Zu dieser Schätzung kommt der Tübinger Sportmediziner Dr. Heiko Striegel nach seiner im Jahr 2007 durchgeführten Befragung. Rund ein Drittel der Dopenden gab an, sich auch mit Hilfe von Apothekern und Ärzten mit den verbotenen Mitteln zu versorgen. Hauptbezugsquellen sind danach zumeist Sportlerkollegen in den Studios und der Schwarzmarkt.

Der Anteil der Doper ist insgesamt leicht zurückgegangen. Striegel hatte die Fragebögen-basierte Studie schon einmal im Jahr 2002 durchgeführt: Damals gaben etwa 13 Prozent der 621 Teilnehmer in 113 Fitnessstudios an, bereits mindestens einmal zu illegalen Dopingmitteln gegriffen zu haben. Bei den Männern waren es fast 20 Prozent, unter den Frauen knapp 4 Prozent. Beide Male waren kleinere Studios mit weniger als 300 Mitgliedern öfter betroffen als größere, Einrichtungen mit vorwiegend Männerklientel häufiger als solche, die vor allem von Frauen besucht werden.

Striegel zeigte sich überzeugt davon, dass Doping im Freizeitsport längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und nicht nur das Problem einzelner „Muckibuden” ist. „Das ist kein Randphänomen. Die Doper sind oft gut integriert, achten auf ihr Äußeres, haben einen anerkannten Beruf – denn die Pillen kosten ja schließlich Geld”, sagt er. Seinen Untersuchungen zufolge ist das Aussehen der Hauptgrund für den Missbrauch: „Das ist für viele, die auf Partys oder in Hochglanzmagazinen durchtrainierte Körper sehen, so eine Art Lifestyle-Droge.”

Via Internet, auf dem Schwarzmarkt, sind die Produkte leichter denn je zu beziehen. Geschluckt werde häufig ein bunter Mix verschiedener Substanzen, deren Menge das systematische Doping im DDR-Spitzensport um ein Vielfaches übertreffe – inklusive möglicher Folgen wie Leberkrebs, deformiertes Sperma, Wachstumsstopp bei Jugendlichen, erklärt Striegel. Der Sportmediziner mahnt dringend mehr Kontrollen und konsequentere Strafverfolgung an.

Von Verbandsseite aus hält man die jetzige Datenlage für zu dünn, um eigene Aufklärungsaktionen zu starten. Man setze auf das Satzungsverankerte Doping-Verbot und die Kompetenz der Trainer, die vereinzelte schwarze Schafe herauspicken sollen, heißt es beim Deutschen Sportstudio-Verband.
dpa/APOTHEKE ADHOC, Montag, 05. Januar 2009,

Im Laufschritt durch den Winter

8. Januar 2009


Wer trockener Heizungsluft entfliehen und überflüssige Weihnachtskilos loswerden möchte, der kann auch bei eisigen Temperaturen joggen gehen. Man muss den Körper allerdings an die Kälte gewöhnen.

Auch wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, möchten viele auf das Joggen nicht verzichten. Der Sport in der dunklen Jahreszeit ist oft ein guter Ausgleich zur Arbeit und eine Möglichkeit, zumindest ein wenig frische Luft zu bekommen. Gerade bei niedrigen Temperaturen sollten Läufer aber einige Hinweise beachten, damit die sportliche Betätigung dem Körper nicht schadet - denn Verletzungsgefahr und Erkältungsrisiko sind im Winter besonders groß.

Bevor sich der Läufer in die Kälte begibt, passt er am besten seine Kleidung den Temperaturen an. «Die Materialien sollten atmungsaktiv sein, um einen Wärmestau zu vermeiden», erklärt Prof. Jürgen Metz vom Verband für Sportmedizin und Prävention Baden-Württemberg in Heidelberg. Kunststofffasern seien hier besser als Baumwolle, da sie sich nicht mit Schweiß voll saugen. Das senke das Risiko, durch einen schweißnassen Rücken eine Erkältung zu bekommen.

 

Nicht ohne Mützen und Handschuhe


Prof. Winfried Banzer vom Institut für Sportmedizin an der Universität Frankfurt empfiehlt das «Zwiebelschalen-Prinzip» - also viele dünne Kleidungsschichten. «Mütze und Stirnband gehören bei kaltem Wetter auch mit dazu», ergänzt Metz. Auf Handschuhe sollte der Jogger nur verzichten, wenn er besonders viel schwitzt. An den gut durchbluteten Fingern kühle er nämlich stark aus, weil durch die große Hautoberfläche besonders viel Wärme abgegeben wird.

 

Auch das Dehnen der Muskeln darf nicht zu kurz kommen. «Je kälter es ist, umso langsamer reagiert der Körper», erklärt Metz. Deshalb sei es wichtig, sich ausreichend zu stretchen und die Muskeln zu lockern. Läufer sollten sich aber nicht zu lange im Freien dehnen, sondern etwa auf den Hausflur zurückgreifen, sagt Banzer.

Läuft der Jogger auf Eis oder Schnee, lohne im Voraus außerdem ein propriorezeptives Training, das die Bänder und Kleinstmuskeln dehnt, erklärt Dirk Hohwaldt vom Institut für Sport- und Bewegungsmedizin in Hamburg. Das senke beim Laufen das Verletzungsrisiko. «Eine klassische Übung ist zum Beispiel das Zähneputzen auf einem Bein.»

Hurtig ins Warme

Ebenso wichtig wie die richtige Vorbereitung ist aber auch der Abschluss des Trainings. «Der Jogger sollte mindestens eine Minute auslaufen, damit die Muskeln nicht verhärten», erklärt Metz. Viele versuchten gegen Ende, noch einmal möglichst alles herauszuholen und rennen besonders schnell. Genau das schade aber der Muskulatur.

Läufer sollten zudem darauf achten, nach dem Joggen nicht auszukühlen. Nach dem Laufen öffne sich ein immunologisches Fenster, erklärt Hohwaldt. Das Immunsystem sei dabei nach der Belastung besonders schwach und angreifbar. Deshalb wechselt der Läufer nach dem Training am besten direkt die durchgeschwitzte Wäsche und begibt sich ins Warme. Die erste halbe Stunde nach dem Joggen sei besonders gefährlich. «In diesem Zeitfenster ist der Körper besonders anfällig für Erkältungen.»

Es gebe im Endeffekt keinen Grund, im Winter nicht vor die Tür zu gehen, sagt Banzer. Dazu müssen zwar viele ihre eigene Trägheit überwinden. Die Erfahrung, auch bei schlechtem Wetter zu laufen, kann aber auch sehr lohnenswert sein.

(Philipp Laage, dpa)

Kein Fitness-Studio in Bestform

8. Januar 2009


 

Die Zeitschrift Öko-Test hat 35 Studios der größten Anbieter McFit, Fitness First, Mrs. Sporty, Kieser Training und Injoy getestet. Dort fanden sie teils skandalöse hygienische Bedingungen vor.Für ihren Test im Rhein-Main-Gebiet schickte Öko-Test repräsentative Probanden in die Fitness-Studios vom jungen Mann bis hin zum Rentner, der schon das ein oder andere Problem mit der Gesundheit hat. Das Ergebnis: In einigen Studios kann man für wenig Geld vernünftig trainieren. Die von Steffi Graf gegründete Kette Mrs. Sporty enttäuschte dagegen.

Kritikpunkt bei den Trainingsplänen war häufig, dass diese kaum auf die Bedürfnisse der Tester zugeschnitten waren. Auf die Bandscheibenwölbung einer Testerin ging die Trainerin einer Mrs. Sporty-Filiale nicht ein. Auch das Aufwärmen fehlte in den Trainingsplänen von Mrs. Sporty. Gut dagegen McFit: Dort gehören Aufwärmen, Cool-down-Programm und Dehnungsübungen immer dazu.

Keine eigenen Toiletten

In punkto Ausstattung fiel ebenfalls Mrs. Sporty negativ auf. In einer Filiale gab es keine Duschen, in einer anderen mussten sich die Trainierenden die Toiletten mit der Kundschaft eines Kaufhauses teilen. Wegen dieser Mängel und der schlechten Betreuung gab es für Mrs. Sporty nur die Note „ausreichend“.

Am besten schnitt die Fitness-Kette Injoy ab. Positiv empfanden die Tester die kompetente Eingangsuntersuchung, sogar eine Ernährungsberatung wurde angeboten. Das Angebot an Geräten war groß, ebenso das Kursangebot. Dafür gab es die Testnote „gut“. Ebenfalls „gut“ schnitt McFit im Test ab. Dort kann man bereits ab 19 Euro pro Monat trainieren. Bei Injoy startet der Beitrag erst ab 60 Euro.

Kein ideales Studio

Das Kieser Training ging nicht in die Gesamtbewertung ein, da diese Trainingsmethoden zu speziell sind, um sie mit dem Angebot der anderen Fitness-Studios zu vergleichen. Es handelt sich bei der Kieser-Trainingsmethode um therapeutisches Krafttraining. Ausdauertraining wird nicht angeboten.

Das Fazit der Tester: Ein ideales Studio gibt es nicht. Für junge und gesunde Menschen bietet McFit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Bei Kieser Training sind jene richtig, die bereits Rückenprobleme haben und ein Spezialtraining für bestimmte Muskeln benötigen. Zudem raten die Tester, bereits beim Probetraining darauf zu achten, wie engagiert die Trainer sich um ihre Kunden kümmern.

Das Testergebnis im Detail finden Sie in der aktuellen Januar-Ausgabe 2009 von Öko-Test.

Lebensstil und Gesundheit von Managern

3. Dezember 2008


 

 

Beruflich stark engagierte und karriereorientierte Menschen sind sich einer gesunden Lebensweise durchaus bewusst, aber nur wenige setzen dieses Wissen auch in ihren täglichen Lebensstil um. Ergebnisse einer neueren Marktforschungsstudie zeigen dabei interessante Zusammenhänge zwischen Lifestyle und verschiedenen Stresssymtomen.

 

Eine aktuelle Studie, bei der schwerpunktmäßig in fünf großen europäischen Großstädten Marktforschungen durchgeführt wurden, hat den Lebensstil von Managern untersucht. Befragt wurden 1.305 Personen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren. Der Anteil der weiblichen Personen betrug dabei 35%, der Anteil der männlichen Teilnehmer lag bei 65%.

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Wissen über einen gesunden Lebensstil insgesamt sehr ausgeprägt ist, dieses Wissen sich aber nicht im täglichen Leben und den entsprechenden Verhaltensweisen widerspiegelt. Etwa die Hälfte der Befragten führt diese Diskrepanz  auf eine hohe Arbeitsbelastung zurück. Zwei Drittel befinden sich regelmäßig auf Dienstreisen. Der typische Manager übt eine überwiegend sitzende Tätigkeit aus. Dieser ausgeprägte Bewegungsmangel wird nur selten durch Sport und Fitness in der Freizeit ausgeglichen. Im Gegenteil, der überwiegende Teil zieht es vor auch in der Freizeit zu sitzen, um fernzusehen oder zu lesen.

 

Berufsbedingter Stress wird oft als problematisch empfunden. So gaben 50% der Befragten an, gelegentlich oder sogar regelmäßig davon betroffen zu sein. Regelmäßig leiden fast 90% der Befragten von Stresssymptomen betroffen zu sein. Häufigste Symptome sind Müdigkeit (57%), Schulter- und Rückenbeschwerden (je 40%) gefolgt von Durchschlafproblem mit einem Anteil von 35%. Darmgesundheit ist ein wichtiges aber meist unterschätztes Problem.

 

Als spezielle Beschwerdesymptome im Magen-Darm-Bereich wurden hierbei am häufigsten genannt: Blähungen, Völlegefühl und Durchfall, gefolgt von Magenkrämpfen und Verstopfung. Magenschmerzen treten dabei vorwiegend in Stresssituationen auf.

 

Obwohl sich die Kenntnis der Bedeutung einer gesunden Ernährung inzwischen umfassend durchgesetzt hat, weist nicht einmal die Hälfte der Befragten (45%) ihr Normalgewicht auf. Übergewichtig sind 36% der Befragten, davon sind 10% sogar als fettleibig einzustufen (nach BMI-Index).

 

Fazit: Obgleich ein gesunder Lifestyle durch verschiedene stressbedingte Beschwerden eingeschränkt ist, unternehmen die wenigsten Manager etwas, um hier Abhilfe zu schaffen.

 

Kontakt:

E-Mail: premium@personal-training-schaupp.com

Home: www.personal-training-schaupp.com

Diabetes: Viele Menschen schonen sich zu Tode

24. November 2008

Diabeteserkrankungen nehmen bei uns explosionsartig zu. Vor allem die Zahl der Typ-2-Diabetiker, die heute bereits sechs Millionen Personen umfasst, steigt derzeit enorm - nicht nur in Deutschland. Schuld daran ist neben einer falschen Ernährung vor allem die Bewegungsarmut.

Galt der Diabetes Typ II früher noch als „Altersdiabetes“, tritt die Erkrankung heute selbst schon bei Kindern und Jugendlichen auf. Verbunden sind damit enorme Gesundheitsrisiken und hohe Krankheitskosten. Erschreckend ist, dass ein Typ-2-Diabetes in Deutschland erst nach fünf bis zehn Jahren diagnostiziert wird. Hinzu kommt die Beobachtung, dass es eine unheimlich hohe Dunkelziffer von unerkanntem Diabetes gibt: man sagt, dass auf jeden bekannten Diabetiker ein nicht erkannter Diabetes kommt.

Völlige Erblindung droht

Daher besteht auch die Gefahr, dass die Zahl der nicht erkannten Diabetesfälle erheblich zu Schädigungen an der Netzhaut bis hin zu völliger Erblindung führt. Auch Nierenschäden sind bei zu spät erkannten Erkrankungen nachweisbar.

Ein Hauptproblem der Diabetes-Zunahme ist evolutionsbedingt. Im Gegensatz zum Neandertaler z.B. verbrennen die Menschen in der heutigen Zeit viel weniger Energie, sie essen dafür aber viel mehr. Die Folge ist eine Gewichtszunahme. Das wiederum veranlasst die Menschen, sich weniger zu bewegen, man „schont“ sich – oft bis zum Tod: Die Rate der vorzeitigen Herzinfarkte und Hirnschläge bei Übergewichtigen und Diabetikern ist stark erhöht.

Bewegung ist lebenswichtig

Der Typ-2-Diabetes kommt heute in der Regel immer noch vor allem bei Personen im mittleren oder fortgeschrittenen Alter vor. Im Frühstadium kann dieser Diabetes-Typ mit mehr Bewegung und einer Ernährungsumstellung bekämpft werden. Medikamente können zusätzlich das Insulin aus den B-Zellen des Pankreas aktivieren oder die Insulinwirkung an den Zielorganen Leber, Muskel und Fettgewebe verbessern.

Gesunde Mischkost

Wichtig bei der Ernährungsumstellung ist eine gesunde Mischkost, die sich wie folgt zusammensetzt:
• reich an Kohlenhydraten (mehr als 50 Prozent der Energiezufuhr),
• arm an Fetten (weniger als 35 Prozent),
• normal im Eiweiß (nicht mehr als 15 Prozent).
• reich an Ballaststoffen (20 g pro 1000 Kalorien).

Die früher empfohlene „Diabetesdiät“ ist heute überholt. Anstelle von Fett und Eiweiß sind inzwischen Kohlenhydrate angesagt. Nur mit einer gesunden Ernährungsweise ist garantiert, dass das Risiko für Gicht und Gefäßerkrankungen vermindert und gleichzeitig die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls vermieden wird.

18.11.2008; Quelle: daserste.de


Eine starke Muskulatur erhöht die Lebenserwartung

20. November 2008

Eine starke Muskulatur verlängert die Lebenserwartung. Eine aktuelle Studie belegt, dass Männer, die ihre Muskulatur „stählen“, im Durchschnitt länger als ihre untrainierten Geschlechtsgenossen. Muskeltraining verringert demnach das Krankheitsrisiko. Fitnessprogramme sollen deshalb nicht nur auf Herz-/Kreislaufübungen setzen, sondern auch Krafttraining zur Kräftigung der Muskulatur enthalten.
Ein internationales Forscherteam hat in einer fast 19 Jahre umfassenden Untersuchung knapp 8.800 Männer zwischen 20 und 80 Jahren beobachtet und ihre Muskelkraft analysiert. Ein wesentliches Ergebnis dabei war, dass eine schwache Muskulatur die Sterblichkeit um bis zu 50% erhöht. Selbst übergewichtige Menschen haben eine längere Lebenserwartung, wenn sie gut trainierte Muskeln haben, so die Aussage führender Internisten. Tödliche Herz-/Kreislauf- und Krebserkrankungen würden dann seltener bzw. später auftreten.

Kraft- und Ausdauertraining sind gemeinsam am effektivsten
Muskelstärke alleine wirkt sogar auch ohne Kreislauftraining lebensverlängernd. Allerdings haben Muskel- und Kreislauf-Fitness zusammen einen größeren Effekt. Denn nur zusammen mit einem kräftigen Herz-/Kreislaufsystem lassen sich nach dieser Studie, Herz- und Gefäßerkrankungen vermeiden: Bei Männer mit der stärksten Muskulatur und dem kräftigsten Kreislauf lag die Sterblichkeit um 60% niedriger als bei den Teilnehmern mit der geringsten Muskelkraft.
Deshalb gilt: Kreislaufübungen sind gut, Kraft- und Ausdauertraining zusammen sind die bessere Alternative.

Schnuppertraining bei Personal Training Schaupp:
Jeder, der etwas für seine eigene Gesundheit tun will oder für einen ihm nahe stehende Person Gutes tun will, kann dies jetzt in die Praxis umsetzen. Entweder selbst in Anspruch nehmen oder als Gutschein verschenken. Personal Training Schaupp (personal-training-schaupp.com/pageID_3902169.html) bietet ein Schnuppertraining mit Geld-zurück-Garantie. Bei Nichtgefallen Geld zurück.

Personal Training Schaupp
Rumpenheimerstr. 8
63165 Mühlheim am Main
Tel.: 06108.790448
Fax: 06108.790447
Mail:
Homepage: www.personal-training-schaupp,com